Literatur zur Region Depenau - Stolpe - Wankendorf

Uwe Brauer bearbeitet seit über 30 Jahre die Geschichte seiner Wahlheimat Stolpe. Die Ergebnisse sollen nach und nach als DEPENAUER HEFTE erscheinen. -

Im Buch der Bauern sind die Hufenstellen und Hufner der Dörfer Wankendorf und Stolpe aufgeführt. Eine Trennung von Stolpe und Wankendorf ist schwierig, da in der benannten Zeit ab ca. 1700 bzw. 1800 beide Dörfer zum Gut Depenau gehörten und die Personen zwischen den Dörfern häufig wechselten. Seine Quellen sind vielfältig: Gutsarchiv Depenau, Kirchenbücher Bornhöveds, die "Copie der Landmaße" für das Gericht in Depenau 1709, Volkszählungen im Gute Depenau, das Erdbuch von 1820 und das Schuld- und Pfandprotokoll von 1823 der Stolper und Wankendorfer Erbpächter, die Beschreibung der Dörfer Wankendorf und Stolpe von 1815 und 1823 in Kiel, die Gebäudesteuerveranlagung im Gute Depenau von 1867, die Varendorf'sche Karte von 1795 und die Katasterkarten der Dörfer Wankendorf und Stolpe von 1872.Herausgabe geplant Dez. 2012 -

Das Handwerkerbuch ermittelt die Tätigkeit der Handwerker im Gut Depenau. Im Bannmeilengesetz von 1711 wurde um die Städte wie Preetz oder Plön eine Schutzzone festgelegt, in der die Zahl der zugelassenen Handwerker reduziert wurde, um den städtischen Handwerkern aufkommende Konkurrenz zu verhindern. Erst im ausgehenden 18 Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Konzessionierung von Landhandwerkern liberaler gehandhabt. Aus den Anträgen der Landhandwerker geht hervor, dass die Bürokratie schon damals das Leben der Menschen voll im Griff hatte. -

In der großen Stolper Schulchronik stellt Uwe-Jens Brauer dar, wie die Anfänge des Schulwesens in Schleswig-Holstein waren. Schon 1544 wurde die sog. Küsterschule unter der Kontrolle der Kirche eingerichtet, jedoch auf dem Land waren es meist des Lesens und Schreiben kundige Handwerker, die das Lehreramt ausübten. Der Erfolg war mäßig, denn sowohl der Lehrer, als auch die Schüler mussten für den Lebensunterhalt arbeiten. Uwe-Jens Brauer beschreibt anschaulich, wie aus diesen Anfängen unser heutiges Schulsystem entstand. Die Listen der Lehrer gehen zurück bis ins 18. Jahrhundert. Eine spannende Lektüre! Cardamina-Verlag Susanne Breuel / www.cardamina.de, Umfang:146 Seiten Format:DIN B5 Hardcover Art.-Nr.:CHR-00083 ISBN:978-3-86424-006-5 Preis:€ 22,50 -

Im Häuserbuch von Stolpe sind alle Katen und deren Bewohner des Dorfes aufgeführt. Anhand der Karte von 1872 kann man einen geistigen Spaziergang durch das damalige Stolpe unternehmen und die Katen den noch meist heute bestehenden Grundstücken zuordnen. Hier findet man auch die Höfe im Dorfkern, die hier nur als Wohngebäude beschrieben werden, als bewirtschaftete Höfe hingegen im Bauernbuch. -

Die "Pfeifenkopf-Chronik" schildert den Beginn des Krugwesens in Stolpe und führt uns zuerst an die Depenauer Mühle, wo ein Dienstleistungszentrum von Schmiede, Mühle und Krug an der Furt der Alten Schwentine lag. Erst im Jahre 1806 wird der Krug an der Stelle erwähnt, wo heute der Straßenname "Zum Pfeifenkopf" an die ehemalige Gastwirtschaft erinnert. 100 Jahre war der Krug im Besitz der Familie Riecken, deren Nachkomme heute in Gestalt von Klaus Riecken unter uns weilt. Der "Pfeifenkopf" hat übrigens seinen Namen von einem Pfeifenkopfdreher, der in der Kate neben dem Pfeifenkopf wohnte. 1994 wurde der Gasthof "Zum Pfeifenkopf" ein Raub der Flammen, von einem Brandstifter das Feuer gelegt. Stolpe hat damit sein prägenstes Wahrzeichen verloren. Einige Jahre später ging auch die Pfeifenkopfskate in den Flammen unter. Gasthof zum Pfeifenkopf Der „Gasthof zum Pfeifenkopf“ und die Krügerfamilie Riecken im Wandel der Zeiten, Cardamina-Verlag Susanne Breuel / www.cardamina.de, Autor:Uwe Brauer, Hrsg. Klaus Riecken, Umfang:76 Seiten Format:DIN B5, Hardcover Art.-Nr.:CHR-00054 Preis:€ 20,00 -

Gemeinsam mit Klaus Riecken verfasste Uwe-Jens Brauer die "Riecken - Chronik", die die weitläufige Familie Riecken, ausgehend von Stolpe, darstellt. In einem besonders interessanten Artikel wird das Thema Auswanderung vor allem nach Nordamerika, untersucht. -

"Ortsfamilienbuch Wankendorf und Stolpe". Auch hier ist eine Trennung nach seinen Aussagen nicht sinnvoll, da die Menschen aus den Dörfern, sie gehörten zum Gute Depenau, untereinander heirateten und auch ihren Wohnsitz zwischen den Dörfern wechselten. (Texte: Theresia Künstler)

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Zur gleichen Region arbeiten Volker und Heinrich Griese, Wankendorf:

Einblicke in die Militärlasten während der Napoleonischen Kriege am Beispiel des Gutsbezirkes Depenau, Volker Griese und Heinrich Griese, Jahrbuch für Heimatkunde im Kreis Plön, 35.Jg./2005, S. 233ff

"Wie alles sich angefangen" oder "wie die Unterthanen von dem Herrn Obrister regieret". Materialien zur Leibeigenschaft im Gutsbezirk Depenau, Volker Griese u. Heinrich Griese, Jahrbuch für Heimatkunde im Kreis Plön, 36.Jg./2006, S.182ff

"Acta betreffend "bestimmter Zustände in den Stolpe und Wankendorf" von Volker Griese, Jahrbuch für Heimatkunde im Kreis Plön, 37.Jg./2007, S. 84ff

"Es gehet dem Menschen wie dem Vieh" Gut Depenau und seine Leibeigenen" - ein Essay von Volker Griese, BOD, Norderstedt, 2008

Volker Griese, Wankendorf - eine Ortschaft wird verkauft, in: Jahrbuch für Heimatkunde im Kreis Plön, 39. Jahrgang/2009, S. 156 ff

Wankendorf im Wandel der Zeit: Eine Chronik von Volker und Heinrich Griese, Book on demand GmbH, Norderstedt, 2009

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Klaus Riecken, Lüneburg, verfasste zur Region:

Heimat und Weg der Familie Riecken, Ahnentafel, Band 1,Ahnentafel Jürgen, Rita u. Klaus Riecken, Umfang: 356 Seiten Format:Hardcover, Cardamina-Verlag Susanne Breuel / www.cardamina.de, DIN B5, Art.-Nr.:CHR-00090 ISBN: 978-3-86424-038-6,

Heimat und Weg der Familie Riecken, Depenau - Stolpe - Wankendorf, Literatursammlung, Band 2, Cardamina-Verlag Susanne Breuel / www.cardamina.de ISBN: 978-3-938649-77-0